Blick vom Rhein auf die Fordwerke in Köln

Fordwerke

Henry-Ford-Straße 1, 50735 Köln

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denkmalgeschütztes Objekt

1930–1931

Moderne

Architekt Edmund Körner

Ford Motor Company

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Fordwerke

Basierend auf den Standardnormen der Ford Motor Company entwickelte der Essener Architekt Edmund Körner eine Fertigungsanlage, die mit ihren 600 Maschinen dem rationellen, normierten und in Einzelschritte zerlegten Arbeitsprozess folgte. Produktionshallen, Kraftwerk, Lager und Verwaltung wurden nach dem Prinzip der integrierten Fabrik in einem Komplex untergebracht. Ausgehend von der im Osten am Rhein gelegenen Verladehalle, wo die per Schiff, Bahn oder LKW angelieferten Rohmaterialien ankamen, folgten Abteilungen für Gusseisenbearbeitung, die Montage von Motoren und Chassis, Rahmennieterei, Lackierung, Karosseriemontage, Sattlerei und Polsterei. Kranwagen, Kettenförderer oder Fließbänder transportierten die Werkstücke von einer Station zur nächsten. Die Verwaltung war in dem zweigeschossigen Büroflügel untergebracht, der die Anlage nach Süden hin abschließt. Im Erdgeschoss dieses Bauteils, der mit hochwertigen Materialen in technisch-elegantem Stil eingerichtet war, befanden sich Ausstellungs- und Schulungsräume. Innovativ war der Bürotrakt im Obergeschoss: Nicht Mauern, sondern Glastrennwände grenzten die Räume voneinander ab, sodass von der Sekretärin bis zum Direktor alle Arbeitsplätze einsehbar waren.

Die parallel zum Rhein gelegene Osthalle, die nördlichen und südlichen Querflügel sowie die zweigeschossige Mittelhalle sind in Eisenbeton ausgeführt, nur bei der weiter westlich gelegenen Montagehalle handelt es sich um eine Stahlskelettkonstruktion. Der von vornherein auf Erweiterung angelegte, verklinkerte Komplex wird kompositorisch durch den nach Köln ausgerichteten Kopfbau mit dem Kesselhaus akzentuiert. Durch die wie überlängte Pfeiler wirkenden, durchgehenden, schmalen, hohen Fenster, die von ursprünglich dunkel gestrichenen Lisenen eingefasst sind, erhält dieser Baukörper einen repräsentativen Charakter und eine starke Vertikalbetonung. Eine Entsprechung findet diese im Wasserturm am diagonal entgegengesetzten Ende der ansonsten breit gelagerten, flachen Kuben. Nach nur knapp sieben Monaten Bauzeit konnte der erste Ford am 4. Mai 1931 vom Band laufen.

Autor: Birgit Gropp
Zuletzt geändert am 02.10.2020

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